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3D-Druck und Lebensmittel: was ist sicher?

Ausstechformen, Küchenhalter, Ersatzteile für Geräte: In der Küche ist 3D-Druck praktisch. Für alles, was mit Essen in Kontakt kommt, gibt es aber klare Grenzen.

Das Wichtigste vorweg

MakeaPrint.ch kann keine Lebensmittelsicherheit garantieren. Die Drucker arbeiten mit normalen Filamenten und Düsen, nicht unter Bedingungen für Lebensmittelkontakt. Teile für die Küche sind möglich, aber nur mit den Einschränkungen unten.

Warum gedruckte Teile heikel sind

  • Rillen: Zwischen den Schichten entstehen feine Rillen. Darin können sich Essensreste und Bakterien festsetzen, die sich kaum auswaschen lassen.
  • Material: Farbstoffe und Zusätze im Filament sind meist nicht für Lebensmittel geprüft.
  • Wärme: PLA verformt sich schon im Geschirrspüler und mit heissem Wasser.

Was in Ordnung ist

  • Teile ohne Kontakt mit Essen: Halter, Haken, Organizer, Griffe, Ersatzteile aussen an Geräten
  • Kurzer Kontakt mit trockenen Lebensmitteln, zum Beispiel Ausstechformen für Guetzli: kurz verwenden, von Hand kalt abwaschen, und bei Bedarf neu drucken lassen statt jahrelang zu benutzen

Wovon wir abraten

  • Becher, Teller, Trinkhalme, Babyartikel und alles, was lange mit Essen oder Getränken in Kontakt ist
  • Teile, die in den Geschirrspüler, in die Mikrowelle oder an heisse Stellen kommen
  • Teile in Geräten, durch die Essen oder Wasser fliesst

Für solche Teile frag beim Hersteller nach einem Originalteil. Für Ersatzteile in Haushaltgeräten: Ersatzteile für Küche und Haushaltgeräte.

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